Zukunftsfähige Gartenpflege,
grünes Zuhause.
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Praxisstudien und Werkstatt

Baulücken
zwischennutzen

Ein Vorschlag für temporäre Stadtökologie in Halle (Saale)

Baulücken sind normalerweise Flächen, auf denen etwas fehlt: ein Gebäude, eine Nutzung, ein Stück Stadt. Zwischen Abriss, Planung und Neubau können Jahre bis teilweise Jahrzehnte liegen. In dieser Zeit werden die Flächen häufig zu Niemandsland. Zu Zwischenräumen, die weder Teil der Stadtentwicklung noch wirklich Freiraum sind, ohne echten Nutzen, mit teilweise erheblichen Nachteilen. Man denke nur an abzuleitende Abwässer.

Dabei könnte gerade diese Zwischenzeit genutzt werden.

Was wäre, wenn eine Baulücke nicht einfach leer bleiben müsste, bis sie wieder gebraucht wird?

Die Idee

Geeignete Baulücken werden temporär eingesät und regelmäßig gepflegt. Die spätere Bebauung bleibt davon unberührt.

  • Eine begrünte Fläche kann Niederschlag aufnehmen und damit einen kleinen Beitrag zur Schwammstadt leisten.
  • Mehrere solcher Flächen können als Trittsteinbiotope funktionieren.
  • Durch die regelmäßige Pflege wird gleichzeitig der Aufwuchs invasiver Arten (wie Götterbaum, Sommerflieder oder Eschenahorn) beobachtet und reguliert.
  • Pflegegänge können mit Müllentsorgung verbunden werden.
  • Die Fläche bleibt kontrolliert und verkehrssicher.
  • Gleichzeitig verändert sich die Wahrnehmung der Baulücke: Aus einer scheinbar ungenutzten Fläche wird eine sichtbare und dauerhaft gepflegte Zwischennutzung.
  • Die Kommune demonstriert Handlungsfähigkeit, ohne ihre langfristige Planung aufzugeben.

Haltung prägt Erscheinungsbild

Unsere Corporate Identity

Wir glauben, dass Gestaltung nicht nur zeigen sollte, wer ein Unternehmen sein möchte, sondern auch, wie es tatsächlich arbeitet.

Unsere Arbeit beginnt deshalb mit dem, was vor Ort ist. Wir beobachten, unterscheiden, reagieren und entscheiden. Ein Garten oder die Landschaft ist kein abstrakter Auftrag, sondern ein konkreter Ort mit eigenen Bedingungen: Pflanzen, Boden, Licht, Nutzung, Geschichte und Menschen.

Diese Haltung prägt auch unser Erscheinungsbild.

Wir versuchen nicht, eine künstliche Markenwelt über unsere Arbeit zu legen. Das Erscheinungsbild lässt Raum für die tatsächlichen Orte, Situationen und Dinge, mit denen wir arbeiten. Bilder dürfen deshalb unterschiedlich sein. Beschreibungen dürfen eine persönliche Perspektive zeigen. Was bleibt, ist ein klarer gemeinsamer Zusammenhang.

So wie unsere Arbeit nicht darin besteht, jeden Ort gleich zu behandeln, muss auch unsere Kommunikation nicht überall gleich aussehen.

Das Erscheinungsbild folgt damit derselben Haltung wie unsere Arbeit: Es schafft Zusammenhang, ohne die Unterschiede der Welt zu beseitigen.

Die Gestaltung ist deshalb kein Zusatz zu unserer Arbeit. Sie ist ein Teil davon.

Sie zeigt, wie wir die Welt betrachten – und wie wir auf sie reagieren.


Halle Garten + Land

Halle Garten + Land, Landsberger Str. 65, 06112 Halle (Saale)

info@gartenundland.com

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