Zukunftsfähige Gartenpflege,
grünes Zuhause.
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Gemeindeacker

10 m² für bedrohte Ackerwildpflanzen. An jeder Kirche. In jeder Kommune.

Kirchen sind nicht nur Orte des Glaubens. Sie verfügen über Grundstücke, Gärten und Freiflächen – und damit über die Möglichkeit, konkret Verantwortung für ihre Umgebung zu übernehmen.

Der Gemeindeacker macht daraus ein einfaches System:

Eine kleine Fläche wird gezielt für bedrohte Ackerwildpflanzen entwickelt.

Zum Beispiel für Ackerrittersporn, Orlaya oder andere regional vorkommende Arten der Segetalflora.

Eine Fläche wird zum Trittstein

10 m² können klein wirken. Wenn viele Gemeinden solche Flächen schaffen, entsteht daraus ein Netz aus kleinen Lebensräumen.

Jede Fläche kann für sich funktionieren und gleichzeitig Teil eines größeren Verbunds werden.

Eine Fläche. Viele Gemeindeäcker. Ein Verbund.

Entwicklung statt Blühfläche

Der Gemeindeacker ist keine dekorative Blühfläche und keine allgemeine Wildblumenwiese.

Entscheidend sind die Arten, die hier tatsächlich vorkommen oder früher vorkamen, ihre Ansprüche und die Bedingungen vor Ort.

Die Fläche wird entsprechend entwickelt und gepflegt. Ihre Entwicklung wird beobachtet und bei Bedarf angepasst.

Das System

Fläche auswählen → Arten bestimmen → Lebensraum entwickeln → beobachten → pflegen → weitere Flächen schaffen

Das Prinzip ist auf unterschiedliche Größen und Standorte übertragbar: von wenigen Quadratmetern am Kirchengebäude bis zu größeren Grün- oder Ackerflächen.

Ein Gemeindeacker kann überall entstehen

Das System richtet sich an Kirchengemeinden, Friedhöfe, Kommunen, Vereine und andere Institutionen, die eine kleine Fläche dauerhaft für den Artenschutz bereitstellen möchten.

10 m² sind ein Anfang.

Je mehr Flächen entstehen, desto größer wird der Verbund.


Halle Garten + Land

Halle Garten + Land, Landsberger Str. 65, 06112 Halle (Saale)

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